FachGesang

Biografie

Nach ihrem Studium in ihrer Heimatstadt wurde die gebürtige Dresdnerin Mitglied der Semperoper Dresden, wo sie als Hänsel in „Hänsel und Gretel“ debütierte und deren Solistenensemble sie bis heute angehört.

Darüber hinaus gastierte die Kammersängerin und Trägerin des Händel- Preises der Stadt Halle auf zahlreichen international renommierten Konzertpodien und Musikfestivals, u.a. in Schleswig-Holstein, Ansbach, Dresden, Berlin, Jerusalem, Edinburgh, Moskau, Petersburg, Rom, Seoul und Tokyo, wo sie u.a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Sir Collin Davis, Peter Gülke, Fabio Luisi, Alessandro de Marchi, Peter Schreier und Ludwig Güttler musizierte.

Zu ihrem breitgefächerten Opern-Repertoire von der Barockmusik bis zu zeitgenössischen Werken zählen u.a. Partien wie Dorabella („Cosi fan tutte“), Cherubino („Le nozze di Figaro“), Zweite und Dritte Dame („Die Zauberflöte“), Rosina („Il Barbiere di Sevilla“), Octavian („Der Rosenkavalier“), Timagene („Cleofide“), Olga („Eugen Onegin“), Xerxes und Amastris („Xerxes“), Magdalena („Die Meistersinger von Nürnberg“), Margret („Wozzeck“), Emilia („Othello) und Carmen („Carmen“). Namhafte Regisseure wie Harry Kupfer, Joachim Herz, Peter Konwitschny, Christine Mielitz, Caroline Gruber, Heinz Hollmann, Sebastian Baumgarten u.a. prägten entscheidend ihr szenisches Arbeiten.

Mit großem Erfolg sang sie Poulencs „La voix humaine“ und war in der Uraufführung von Adriana Hölszkys Oper „Der gute Gott von Manhatten“ als Zigeunerin und in der Titelpartie von Siegfried Matthus` „Cornet“ ebenfalls bei der UA zu erleben.

Die Beschäftigung mit dem Liedgesang bildet einen wesentlichen Schwerpunkt ihrer Konzerttätigkeit. Dabei stehen besonders Lieder von Mozart, Schumann, Brahms, Mendelssohn, Wolf und Strauss auf ihren Programmen.

Zahlreiche Konzertverpflichtungen im In- und Ausland – vorwiegend mit den Passionen, Oratorien, Kantaten und Messen J. S. Bachs, W. A. Mozarts, F. M. Bartholdys und L. v. Beethovens „Missa solemnis“ sowie Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen – machten Elisabeth Wilke international bekannt.

Seit dem Jahr 2000 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg, deren Abteilung für Gesang sie seit 2011 leitet.